Der Brauch sich am Valentinstag Blumen zu schenken, geht sehr weit zurück, bis ins antike Rom. Dort gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno. Sie war Beschützerin von Ehe und Familie. Man schenkte den Frauen an diesem Tag Blumen.

Im angelsächsischen Sprachraum beruht die Popularität des Datums auf einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer „Parlament der Vögel“, das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hofe König Richards II. fertiggestellt und erstmals veröffentlicht vorgetragen wurde. Dieses Gedicht handelt davon, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die „Göttin Natur“ versammeln, damit ein jeder einen Partner finde. Seit dem Spätmittelalter war dieser Tag ein „Lostag“ und wurde auch „Vielliebchentag“ genannt.

In England werden seit dem 15. Jahrhundert Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Paare fanden sich durch Losen am Vorabend oder erst am Valentinstag. Im Viktorianischen Zeitalter kam unter den Liebenden der Brauch auf, sich gegenseitig verzierte Karten zu schenken.

Die englischen Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die USA und nach dem Zweiten Weltkrieg kam er mit den US-Soldaten ins westliche Deutschland. Erstmalig veranstaltete man 1950 in Nürnberg einen „Valentinsball“. Bekannt wurde der Valentinstag dann durch die verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und Süßwarenindustrie. Heute ist er fast in der ganzen Welt bekannt und gefeiert.

Weil aber die Liebe auch durch den Magen geht, wie es so schön heißt, darf man am Valentinstag auch mit kleinen sinnlichen Geschenken liebe Menschen erfreuen.

Ob mildes Basilikum-Öl, fruchtigen Himbeeressig oder würziges Pesto – wir wünschen alles Liebe!